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Auslandsüberweisungen

Diese Fintechs machen Banken Konkurrenz

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Zwischen 4 und stolzen 12 Prozent der Überweisungssumme berechnen Banken oder spezialisierte Finanzdienstleister wie Western Union für sogenannte „Heimatüberweisungen“, also für den Geldtransfer zwischen Ländern mit unterschiedlichen Währungen. Schuld daran sind nicht zuletzt die Umrechnungskurse, die die Finanzdienstleister jeweils zu ihren Gunsten festsetzen können.

Das könnte sich zukünftig ändern. Denn aktuell streben immer mehr Anbieter auf den Markt, die diese Dienstleistung um ein Vielfaches günstiger anbieten.

Zum Beispiel das Fintech-Unternehmen Azimo. Seine Überweisungen seien bis zu 85 Prozent günstiger als die herkömmlicher Anbieter, verspricht das Londoner Unternehmen. Azimo bietet Überweisungen in 190 Länder an. Und verfolgt dabei nach eigenen Angaben auch einen guten Zweck: 10 Prozent der Unternehmensgewinne möchte das Fintech an Stiftungen spenden, verspricht die Webseite.    

Damit liegt Azimo im Trend: Einfach bedienbar, schnell und mit nachhaltigem Unternehmenskonzept ist bei Start-ups, die ihre Dienste vor allem digital anbieten, ein erfolgversprechendes Modell. Auch der Netzwerk-Riese Facebook war schon mit dem Fintech im Gespräch, um eine mögliche Zusammenarbeit zu eruieren.

Und Azimo ist nicht der einzige Konkurrent, der den alteingesessenen Finanzdienstleistern das Feld streitig macht. Die Liste neuer Anbieter für Auslandsüberweisungen wird immer länger: Sie heißen unter anderem Transferwise, Moni Technologies, Currency Fair oder Kantox. Angesichts der Gebührenstruktur der etablierten Anbieter haben sie am Markt hervorragende Chancen.

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