Im Homeoffice am Laptop Foto: IMAGO / MiS

Virtuelle BCA-Community

Austausch aus der Ferne – mit Bier-Verkostung

Seit Beginn der Corona-Pandemie hat sich das Berufsleben gewandelt. Wer es sich leisten kann, vom heimischen Schreibtisch aus zu arbeiten, tut das in der Regel auch. Persönliche Treffen mit Kollegen und Geschäftspartnern? Auf ein Minimum zurückgefahren. Weil aber gerade Finanz- und Versicherungsberater auf Austausch angewiesen sind, hat der Maklerpool BCA eine Reihe von Video-Treffen ins Leben gerufen. Die virtuelle BCA-Community existiert als regelmäßiges Format seit Oktober. Technisch nutzt BCA das verbreitete Konferenz-Tool Zoom.

Knapp ein halbes Jahr nach Start ziehen die Oberurseler ein zufriedenes Fazit: Die virtuellen Meetings erführen große Nachfrage. Die Reihe solle fortgesetzt werden, heißt es in einer Mitteilung.

„Es handelt sich bei unserer Community um keine klassische Web-Seminar-Plattform. Vielmehr bieten wir digitale Gesprächsrunden für Versicherungs- und Finanzprofis in entspannter Atmosphäre“, erläutert Mirko Faust, Leiter Marketing und Öffentlichkeitsarbeit bei BCA. Die Digitalgemeinschaft teilt sich in die vier Gruppen #Finanzen, #Versicherung, #Marketing & Vertrieb und #Afterwork auf. Mittels Link und der Konferenz-App Zoom könnten Interessenten an den Meetings in jedem Raum teilnehmen. 

Neben dem Austausch von Maklern, Vermögensverwaltern und Private Bankern untereinander organisiert BCA auch Spezialveranstaltungen mit Produktanbietern. So habe es kürzlich einen virtuellen Workshop mit Marcapo-Chef Thomas Ötinger gegeben – inklusive Bier-Verkostung. Die Proben habe der zertifizierte Sommelier zuvor an die angemeldeten Teilnehmer versendet.

Wie Treffen im realen Leben sollten auch die Online-Meetings Spaß machen, wünscht man sich bei BCA. „Die Teilnehmer sollen sich wohlfühlen und können ganz nach Bedarf am Gespräch teilnehmen“, so Faust. Ob per Video oder nur akustisch, bleibe jedem selbst überlassen.

Für neue Veranstaltungsideen zeigt man sich bei BCA offen. Auch Produktpartner könnten thematische Treffen initiieren. „Wir stehen mit Rat und Tat zur Seite“, verspricht Faust. Und betont: „Wichtig ist, dass der Workshop-Charakter beibehalten bleibt. Wir wollen keine vertrieblichen Monologe.“ Die BCA-Community solle viel mehr den „aktiven Dialog“ innerhalb der Branche fördern.

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