Ausverkauf im Dax

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Der deutsche Aktienindex fiel heute in den ersten Handelsminuten um mehr als 10 Prozent auf 4.367 Zähler und erreichte damit den tiefsten Stand seit Anfang Mai 2005. Aktuell beträgt das Minus knapp 9,4 Prozent. Die Verluste der gesamten Handelswoche belaufen sich damit auf über 25 Prozent.

Die größten Verlierer sind wieder einmal die Finanz- und Versicherungswerte. Die Aktien der Allianz, der Münchener Rück, der Deutschen Bank und der Postbank geben aktuell um mehr als 12 Prozent nach.

Schuld an der Ausverkaufsstimmung sind vor allem die herben Kursverluste an der Wall Street und in Tokio. Während der japanische Nikkei-Index mit mehr als 11 Prozent seinen größten Tagesverlustes seit über 20 Jahren hinnehmen musste schloss der Dow-Jones-Index am Donnerstagabend mit einem Minus von 7,3 Prozent.

Die Ängste vor einer tiefgreifenden Rezession und vor dem weiteren Verlauf der Finanzkrise haben die erhofften positiven Impulse des US-Rettungspakets und der staatenübergreifenden Zinssenkung im Keim erstickt.

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