LinkedIn Das Investment Instagram Das Investment Facebook Das Investment Xing Das Investment Twitter Das Investment
Suche
in EurozoneLesedauer: 3 Minuten

Auswertung von Amundi Anleger bevorzugen Smart-Beta- und Themen-ETFs

Empfohlener redaktioneller Inhalt
Externe Inhalte anpassen

An dieser Stelle finden Sie externen Inhalt, der unseren Artikel ergänzt. Sie können sich die externen Inhalte mit einem Klick anzeigen lassen. Die eingebundene externe Seite setzt, wenn Sie den Inhalt einblenden, selbstständig Cookies, worauf wir keinen Einfluss haben.

Externen Inhalt einmal anzeigen:

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt und Cookies von diesen Drittplattformen gesetzt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

An diesen Zahlen lässt sich der derzeitige Großtrend zu Passiv-Investments deutlich ablesen – auch unter europäischen Anlegern: Seit Jahresbeginn flossen netto 74 Milliarden Euro in europäische börsennotierte Indexfonds. Im vergangenen Jahr waren es im selben Zeitraum noch 30 Milliarden Euro – ein Zuwachs um beinahe 150 Prozent. Das berichtet die französische Fondsgesellschaft Amundi. Sie beruft sich auf Daten des Finanzinformations-Anbieters Bloomberg Finance. Analysiert wurden 2049 europäische ETFs.

Demnach teilen sich die 74 Milliarden Euro Zuflüsse wie folgt auf: 48 Milliarden Euro investierten Anleger in Aktien-ETFs, 23 Milliarden in Anleihe-ETFs und 3 Milliarden in Rohstoff-ETFs.

Größten Anklang fanden ETFs einer Kategorie, die Amundi als „Sektor- und Smart-Beta-ETFs“ zusammenfasst. Die Kategorie enthält börsennotierte Indexfonds, die nur in Unternehmen bestimmter Branchen investieren, aber auch in speziell gewichtete Indizes. 16,8 Milliarden Euro investierten Anleger in solche Produkte.

Frankreich gewinnt – Italien verzeichnet Abflüsse

Schlüsselt man beide Bereiche feiner auf, so zeigen sich bei den Sektor-ETFs mit 3,4 Milliarden Euro die größten Zuflüsse in ETFs auf europäische Finanztitel. Im Smart-Beta-Universum floss das meiste Geld in Titel, die nach dem Kriterium „Value“ gefiltert wurden. Um rund 3 Milliarden Euro legte dieser Bereich seit Jahresbeginn zu.

Und auch Unternehmen mit geringerer Marktkapitalisierung waren bei Anlegern beliebt: In Smart-Beta-ETFs auf Small und Mid Caps flossen im laufenden Jahr 2,5 Milliarden Euro. Amundi-Experte Hermann Pfeiffer deutet das als ein gutes Zeichen für den Kontinent: „Diese stark zyklischen Engagements belegen das wiedergewonnene Vertrauen in den europäischen Markt“, so der Leiter ETF, Indexing und Smart Beta für Deutschland, Österreich und Osteuropa bei Amundi.

Bricht man die Mittelzuflüsse wiederum auf einzelne Anlageregionen herunter, so zeigt sich Frankreich mit einer knappen Milliarde Euro Mittelzuflüssen als das Land, dem europäische Anleger 2017 das größte Vertrauen entgegenbrachten. Auf der anderen Seite der Skala liegt Italien. Das von einer Schuldenkrise geplagte Land musste bis Ende September Nettoabflüsse von rund 0,3 Milliarden Euro hinnehmen.

Tipps der Redaktion
Foto: Die absurde Dämonisierung von ETFs
„Aberwitzige Selbstüberschätzung aktiver Manager“Die absurde Dämonisierung von ETFs
Foto: 3 gefährliche Trends, die ETFs befördern
Minenfelder3 gefährliche Trends, die ETFs befördern
Foto: Lyxor baut Produktpalette um
Indexfonds aufgelöstLyxor baut Produktpalette um