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Carsten Maschmeyer | © Getty Images

AWD-Gründer will Insurtechs kaufen

Carsten Maschmeyer: „Meine Schamfrist ist vorbei“

2008 verkaufte Carsten Maschmeyer seinen Finanzvertrieb AWD an Swiss Life, 2011 gab er seinen Posten im Verwaltungsrat bei Swiss Life auf. Seitdem hält sich der Unternehmer, der nun Start-Up-Finanzierung betreibt, bei Versicherungsgesellschaften zurück.

Damit könnte es bald vorbei sein. Auf dem Digital-Kongress Digisurance kündigte Maschmeyer an, sich an Start-Up-Unternehmen im digitalen Versicherungsvertrieb, sogenannten Insurtech beteiligen zu wollen.

„Meine Schamfrist, mich in diesem Bereich zu engagieren, ist vorbei,“ zitiert procontra-online.de den AWD-Gründer. Bislang hielt sich Maschmeyers Investmentgesellschaft Seed & Speed bei Investments in Versicherungsvertriebe zurück.

Welche Insurtechs er genau kaufen will, sagt Maschmeyer nicht. Um für ihn in Frage zu kommen, müssen die Versicherungs-Start-Ups echte Innovationen anbieten, „etwas, für das man bereit ist, Schlange zu stehen“. Außerdem müssen die Gründer beratungsfähig sein und über sich selbst reflektieren können.

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