Axa Bank stellt operatives Geschäft in der Schweiz ein

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„Die in den vergangenen drei Jahren erzielten Resultate der Axa Bank zeigen, dass die Vermittlung von Bankprodukten über den Versicherungskanal zwar funktioniert“, sagt Urs Widmer, Geschäftsführer der Axa Bank. „Aufgrund des wirtschaftlich anspruchsvolleren Umfeldes sowie der verschärften regulatorischen Vorgaben lassen sich die gewünschten ökonomischen Ziele mittelfristig aber nicht realisieren.“

Die Zusammenarbeit mit der Bank Zweiplus sei eine Lösung, den Weg des sogenannten Assurbanking weiterzugehen. Ab 2012 werden die Kundengelder der Axa Bank von über 600 Millionen Franken auf die Bank Zweiplus übertragen. Die rund 32.000 Kunden bekämen in diesen Tagen persönlich detaillierte Informationen über die anstehenden Veränderungen.

„Durch die Kombination unserer Berater-Expertise im Bereich der Vorsorgeplanung mit dem Angebot an Bankprodukten der Bank Zweiplus schaffen wir Mehrwert für unsere Kunden", so Philippe Egger, Geschäftsführer Axa Winterthur.

Mit der Übertragung des Kundenportefeuilles auf die Bank Zweiplus wird die Axa Bank ihre operative Tätigkeit im Verlauf des ersten Halbjahres 2012 in der Schweiz einstellen. Ein Teil der rund 40 Mitarbeiter werden zur Bank Zweiplus wechseln. Andere werden innerhalb der Axa Winterthur oder der Axa Gruppe untergebracht. Entlassungen seien aber nicht zu vermeiden, heißt es.

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