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Axa-Studie: Beratung ist wichtig, Empfehlung nicht

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Das ergab eine aktuelle Studie der Vermögensverwaltung Axa Investment Managers, die in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut TNS Infratest durchgeführt wurde. Dabei wurden insgesamt 1.000 Bundesbürger befragt. 73 Prozent der Befragten gaben an, Beratung bei Geldanlageentscheidungen sei ihnen wichtig. Im Vorjahr waren es noch 68 Prozent. Einen unterschiedlichen Beratungsbedarf stellten die Forscher bei den verschiedenen Altersgruppen fest. Während 87 Prozent der 18- bis 39-Jährigen Beratung als wichtig erachteten, waren es bei den über 60-Jährigen lediglich 57 Prozent. Auffällige Unterschiede zeigten sich auch, als die Forscher Befragte mit fundiertem Fondswissen mit „Unwissenden“ verglichen. So halten 84 Prozent der „Profis“ Beratung für wichtig, bei den „Unwissenden“ sind es nur 57 Prozent. „Vermutlich spiegelt sich hier letztlich die persönliche Betroffenheit beim Thema Finanzanlagen wider“, interpretiert Karin Kleinemas, Leiterin Marketing Nordeuropa bei AXA Investment Managers, die Ergebnisse. Geht es um die tatsächliche Kaufentscheidung, hat die Bedeutung der Beraterempfehlung insgesamt abgenommen. Auf die Frage, welche Kriterien bei der Auswahl eines Fonds hauptsächlich eine Rolle spielen, gaben nur noch 22 Prozent der Deutschen die Meinung ihres Beraters als besonders wichtig an. 2008 waren es noch 24 Prozent.

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