Axa-Vorstand Patrick Dahmen. Foto: Axa

Axa-Vorstand Patrick Dahmen. Foto: Axa

Axa-Vorstand über Indexpolicen

„Bis zu 25 % mehr Rente für den Kunden"

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Finanzielle Engpässe im Alter sind nicht selten: Drei Viertel der deutschen Ruheständler waren schon in dieser Situation, belegt der aktuelle „Deutschland Report“. Die von Axa herausgegebene Studie mit Themenfokus „Finanzielle Flexibilität im Ruhestand“ ergab zudem: 70 Prozent der befragten Rentner und Pensionäre halten es für genauso wichtig wie im Berufsleben, finanziell flexibel zu bleiben. Begründet wird dies unter anderem mit einer eventuellen Pflegebedürftigkeit, aber auch die Unterstützung der Kinder, Investitionen in die Immobilie oder Reisen spielen eine Rolle.

„Lange hat sich unsere Branche bei der Altersvorsorge stark auf die Ausgestaltung der Ansparphase konzentriert. Vor diesem Hintergrund wollten wir jetzt handeln: Wir haben unsere Relax Rente um das Konzept Performance Flex erweitert, um Kunden auch in späteren Lebensphasen die oft benötigte finanzielle Flexibilität bieten zu können“, unterstreicht Axa Vorstand Patrick Dahmen.

Zweigeteilte Auszahlphase

„Natürlich gilt aber auch bei Performance Flex, dass wir weiterhin Garantien bieten und die Rente lebenslang gezahlt wird“, erklärt Dahmen. Bei Performance Flex ist die Auszahlphase zweigeteilt (siehe dazu auch die Grafik unten). In der Aktivphase, die spätestens mit dem 85. Lebensjahrendet, wird das Vertragsvermögen auf Wunsch am sogenannten Global Multi Asset Index beteiligt – ein eigens für die Steigerung des Renditepotenzials entwickelter Indexkorb, der in Aktien, Renten und Rohstoffe anlegt.

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„Neben der breiten Streuung über mehrere Anlageklassen hinweg trägt die Volatilitätsteuerung auf Basis einer Zielvolatilität von 5 Prozent dazu bei, dass sich der Index auch in stürmischen Marktphasen stabil entwickelt“, beschreibt Dahmen das zugrundeliegende Sicherheitskonzept. Anders als in der Ansparphase ist bei Performance Flex die Rendite nicht durcheinen Cap gedeckelt. Damit steigt die Chance auf eine höhere Rente. „Über die Indexbeteiligung in der Aktivphase erhält der Kunde eine Rente, die bis zu 25 Prozenthöher ist als bei der üblichen Verrentung“, betont Dahmen (siehe obere Grafik). In der Aktivphase lässt sich die Rentenhöhemehrfach nach oben oder unten variieren, es kann Geld entnommen oder auch zugezahlt werden.

„In der Aktivphase kann der Kunde die Geldflüsse steuern, das Geld bleibt für ihn verfügbar, und er kann das Kapital aufstocken“, erklärt Dahmen. „Und es ist möglich, während der Aktivphase die Form der Kapitalanlage zu wechseln, indem die Indexpartizipation ausgeschlossen wird.“ Dies könne der Kunde aber auch wieder rückgängig machen.



Flexibilität bei der Rentenhöhe

Flexibilität bietet das Konzept über die Wahl der Rentenhöhe: Der Kunde kann sich für eine anfangs höhere Rente entscheiden – oder auch umgekehrt. So lässt sich auch die Rentenhöhe je nach Lebensplanung steuern. Mehr Geld für eine aktive Phase zu Beginn des Ruhestands mit Reisen oder Hobbys oder eine höhere Rente in der Ruhestandsphase, wenn etwa Geld für altersgerechte Umbauten oder Haushaltshilfen benötigt wird. In der Ruhestandsphase endet die Beteiligung am Index. Wie auch zum Ende der Ansparphase ist hier zu Beginn wieder alternativ zur vereinbarten Rente eine Kapitalabfindung wählbar.

Performance Flex bietet auch eine erweiterte Form des Todesfallschutzes. Über die bisherigen Angebote einer Rentengarantiezeithinaus erhalten die Hinterbliebenen das gesamte Vertragsvermögen, und zwar inklusive der erwirtschafteten Renditen.

„Performance Flex ist ein transparentes, flexibles und renditestarkes Rentenkonto. Der Kunde kann viel stärker als bislang Einfluss auf sein Rentenkonto nehmen und über sein Geld verfügen“, so Dahmen. Der Kunde entscheidet, ab wann er die Rente beziehen möchte, ob sie gleichbleibend, sinkend oder ansteigend ausgezahlt werden soll. Und er hat die Möglichkeit, Entscheidungenanzupassen, wenn sich die Gegebenheiten in seinem Leben ändern. Für die Chance auf eine möglichst auskömmliche Rentenhöhe sorgt eine Indexpartizipation während des Rentenbezugs: „Damit haben wir unseres Erachtens für die Auszahlphase einen echten Meilenstein gesetzt“, betont der Experte.

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