Axel Weber

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Axel Weber wird Präsident der UBS

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Axel Weber mischt bald wieder in der Finanzwelt mit: Nach seinem Abschied als Notenbankpräsident im April 2011 wollte der Finanzmanager eigentlich als Professor an der Universität Chicago unterrichten. Nun zieht es ihn aber wieder zurück in die Finanzwirtschaft:

Im Mai 2012 soll er zunächst in den Verwaltungsrat der Schweizer Großbank UBS gewählt werden und anschließend für das Amt des Vizepräsidenten kandidieren. Wenn alles glatt läuft löst er dann 2013 den derzeitigen Verwaltungschef Kaspar Villiger ab und wird Präsident der UBS.

Weber, der einen Doktortitel in Volkswirtschaftslehre besitzt und bereits als Professor an den Universitäten Bonn und Frankfurt unterrichtete, war von April 2004 bis April 2011 Präsident der Deutschen Bundesbank.

Bereits im Februar dieses Jahres kündigte er an, dass er auf eine weitere Amtszeit als Bundesbank-Chef verzichtet. Weber wurde auch als Nachfolger des Deutsche-Bank-Chefs Josef Ackermann gehandelt, dessen Vertrag 2013 ausläuft.

Als Haupt-Favorit für das Erbe von Ackermanns gilt nun der oberste Investmentbanker aus eigenem Haus: Anshu Jain. Auch Risikovorstand Hugo Bänziger werden Chancen eingeräumt. Als externe Kandidatin für das Amt des Bundesbankchefs gelten der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Börse, Reto Francioni, sowie der Finanzvorstand des Versicherungskonzerns Allianz, Paul Achleitner.

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