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Stolls Fondsecke Bärenmärkte mit langweiligen Aktien besser überstehen

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Defensiv durch Krisen: SPDR S&P 500 Low Volatility ETF

Mit dem SPDR S&P 500 Low Volatility investieren Anleger in den schwankungsarmen Ableger des amerikanischen S&P 500 Index.

Quelle Fondsdaten: FWW 2024

Der ETF kauft die 100 Konzerne im Index, die die geringsten Schwankungen aufweisen. Die Unternehmen werden auf Basis ihrer Volatilität in den letzten 252 Handelstagen ausgewählt. Auffällig ist, das defensive Branchen wie Basiskonsumgüter, Versorger und Industriewerte im Fonds dominieren. Informationstechnologie ist mit einem verschwindend geringen Anteil von 3 Prozent so gut wie nicht vorhanden. Zu den Top-10-Werten zählen die Aktien von Coca-Cola, Pepsi, Procter & Gamble oder Duke Energy. Der Getränkeriese Coca-Cola wurde bereits 1892 von Asa Griggs Candler in Atlanta gegründet. Mehr als ein Jahrhundert später sind rund 80.000 Mitarbeiter für den Multi tätig. Im Jahr 2021 erzielte der Konzern Umsatzerlöse von 38,6 Milliarden US-Dollar. Der operative Gewinn beläuft sich auf 10,3 Milliarden Dollar.

Trotz der defensiven Ausrichtung bringt es die risikoärmere Variante des S&P 500 seit Auflage im Oktober 2012 auf eine jährliche Wertentwicklung von fast 13 Prozent (223 Prozent). Die Aktien im ETF werden physisch gekauft. Die laufenden Kosten liegen bei 0,35 Prozent.

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