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Dividenden hinzuschalten: Invesco S&P 500 High Dividend Low Volatility ETF
Der amerikanische Vermögensverwalter Invesco setzt im Invesco S&P 500 High Dividend Low Volatility ETF auf zwei Faktoren.
Anleger investieren mit dem ETF in insgesamt 50 Unternehmen des S&P 500, die neben der geringsten Volatilität auch noch die höchsten Dividenden aufweisen. Die Gewichtung einer Branche ist im ETF auf 25 Prozent begrenzt, das Maximalgewicht pro Aktie sollte die Drei-Prozent-Marke nicht überschreiten.
Die Kombination der beiden Faktoren erweist sich in diesem Jahr als Glücksgriff. Wer den ETF im Depot hat, freut sich über einen Wertzuwachs von über 10 Prozent seit Jahresbeginn. Zwar sorgt der wiedererstarkte Dollar für einen Teil der Gewinne, nichtsdestotrotz liegt die Mischung mehr als 25 Prozent vor dem Sektor-Durchschnitt, den US-Aktienfonds.
Geholfen haben dürften Energiewerte wie Kinder Morgan oder Chevron. Letzterer hat seinen Sitz in San Ramon in Kalifornien und zählt zu den größten Öl- und Gaskonzernen weltweit. Chevron verfügt mit seinen Marken Chevron, Texaco und Caltex über ein globales Netz von über 13.000 Tankstellen. Der hohe Ölpreis sorgt für kräftige Gewinne der ganzen Branche und lässt die Papiere des Ölgiganten seit Jahresanfang um rund 50 Prozent steigen. Tabakmultis wie Altria und Phillip Morris zählen ebenso zu den Top-Werten im ETF.
Aktuell liegt Altria’s Dividendenrendite bei rund 6,5 Prozent. Die Produktion und der Handel mit Tabak sind äußerst profitabel. Das zunehmende Gesundheitsbewusstsein und die rückläufigen Zigarettenverkäufe kontert der zuverlässige Dividendenzahler mit alternativen und teilweise rauchfreien neuen Produkten. Auf Sicht von fünf Jahren hinkt das schwankungsarme Power-Shares-Dividendenpaket dem Gesamtmarkt allerdings hinterher. Das Plus der letzten fünf Jahre: 46 Prozent.
