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Bankangestellter verzockt Kundengelder

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Rien ne va plus (nichts geht mehr): Anstatt das Geld seiner deutschen Kunden in eine Züricher Zweigstelle zu schaffen, brachte es ein spielsüchtiger Bankangestellter lieber an den Poker- und Roulette-Tisch. Als der Schwindel aufflog, hatte der 52-Jährige bereits 65.000 Schweizer Franken (knapp 50.000 Euro) verspielt.

Wie sich beim Prozess herausstellte, war der spielsüchtige Bankberater kein unbeschriebenes Blatt: Bereits in den Jahren 1993 und 2003 wurde er wegen Veruntreuung von geleasten Autos zu Gefängnisstrafen von drei und vier Monaten verurteilt. Trotzdem kam der geständige Betrüger mit einer milden Strafe von vier Jahren auf Bewährung und einer Geldstrafe von 300 Tagessätzen zu je 50 Franken davon.

Um seine Existenz muss sich der Ex-Banker trotzdem keine Sorgen machen. Wie Schweizer Medien berichten, ist er heute als Kundenbetreuer bei einer Schweizer humanitären Organisation angestellt, wo er rund 100.000 Franken im Jahr verdient. Seine Spielsucht hat er nach eigenen Angaben mittlerweile im Griff.

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