Banken-Studie

Vertriebsexperten, IT-Profis und Juristen sind gefragt

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Mehr als ein Drittel der Banken in Deutschland und Österreich erwartet auch weiterhin eine im Vergleich zur Gesamtwirtschaft schlechtere Entwicklung ihrer Branche bis 2017. Das ergab die Studie "Branchenkompass Banken 2014" von Steria Mummert Consulting.

Besonders pessimistisch zeigten sich Kreditbanken: 43 Prozent der Befragten dieser Gruppe sehen für ihre Branche in den nächsten drei Jahren schwarz.

Als Grund gaben die meisten Befragten die anhaltende Regulierung, das Niedrigzinsumfeld und den Kostendruck an. So wollen auch 91 Prozent der Bankenentscheider nach eigenen Angaben ihre Kosteneffizienz steigern, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Schlechte Zeiten also für Angestellten, die bei einem Kreditinstitut Karriere machen wollen? Nicht ganz. Denn für drei Berufsgruppen bieten die Banken noch bessere Einstiegs- und Weiterentwicklungschancen als zuvor. Das legen die Antworten auf die Frage nach den Investitionsplänen der teilnehmenden Kreditinstitute nahe.

So wollen die Banken in Zukunft verstärkt in den Vertrieb investieren: Mit 20,9 Prozent an den geplanten Gesamtinvestitionen liegt der Vertrieb auf dem ersten Platz. Auf Platz zwei folgt mit kleinem Abstand die IT: 20,3 Prozent der Gelder sollen in eine Vereinheitlichung und Erneuerung der IT-Landschaft fließen.

Doch nicht nur Vertriebsmitarbeiter und IT-Profis haben gute Chancen bei deutschen und österreichischen Finanzinstituten. Auch Juristen werden demnächst gefragt sein. So landet die Compliance - also die Ausbau der Abteilungen, die die Erfüllung der regulatorischen Anforderungen überwachen - mit 16,2 Prozent auf Platz drei.

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