Quelle: Istock

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Banken–ETFs: Pause beendet?

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Freude schöner Zahlenflut - in dieser Woche haben die wichtigsten amerikanischen Großbanken ihre Geschäftszahlen präsentiert. Dabei wurde einmal mehr deutlich, wie schnell wieder Normalität eingekehrt ist. So reagierten viele Analysten enttäuscht, dass JP Morgan für das vierte Quartal 2009 nur einen Gewinn von 3,3 Milliarden Dollar meldete. Zusätzlich schrieben einzelne konjunktursensible Bereiche rote Zahlen. Trotzdem blieben die Aktienkurse stabil.

Nach knapp zwei katastrophalen Jahren befindet sich die Branche wieder im Aufwärtstrend – auch wenn dieser nicht so steil verläuft, wie einige Renditejäger vielleicht gehofft haben. Auf eine starke Erholung im Frühjahr 2009 folgte eine mehrmonatige Konsolidierung. Mit den aktuellen Berichten dürfte die Materie aber wieder in Bewegung geraten.

Auffällig: Um amerikanische Banken macht die ETF-Branche bisher noch einen Bogen. Lediglich die europäischen Konkurrenten, die in den kommenden Wochen ebenfalls ihre Zahlen vorlegen, sind verfügbar. Dabei sollten sich Anleger auf den Dow Jones Stoxx 600 Banks konzentrieren, der auch die wichtigen Geldhäuser aus der Schweiz und Großbritannien enthält. Von den vier Anbietern, die einen passenden ETF im Programm haben, berechnet Comstage mit 0,25 Prozent die niedrigste Managementgebühr (WKN: ETF062).

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