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Banker-Befragung

Beschäftigte der Londoner City wollen in EU bleiben

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49 Prozent der Befragten erklärten, sie würden “definitiv” für einen EU-Verbleib stimmen, falls nach der britischen Parlamentswahl ein Referendum stattfände. 24 Prozent würden “wahrscheinlich” dafür stimmen, teilte das Centre for the Study of Financial Innovation (CSFI) am Dienstag mit. Allerdings vertraten auch 42 Prozent die Ansicht, die EU- Kommission sei “feindselig” gegenüber den Interessen der City, dem Finanzdistrikt der britischen Hauptstadt.

Die City “hat Angst vor den Folgen eines ’Raus’-Votums und vor der eigenen Anfälligkeit, falls sich das Vereinigte Königreich entschließt, seinen Weg alleine zu gehen”, sagte CSFI-Direktor Andrew Hilton. “Die Zustimmung zur EU basiert mehr auf Resignation als auf Begeisterung. Ja, die City will in der EU bleiben, aber sie mag Brüssel nicht. Sie fürchtet die europäische Regulierung und sorgt sich wegen der politischen Richtung der EU.”

Die Konservative Partei von David Cameron hatte versprochen, bis 2017 ein Referendum über die EU-Mitgliedschaft Großbritanniens abzuhalten, sollte sie die Wahl am 7. Mai gewinnen. Ed Miliband von der oppositionellen Labour-Partei ist dagegen und nennt eine Abstimmung eine “klare und aktuelle Gefahr”.

Unabhängig von ihrer jeweiligen Präferenz erklärten 82 Prozent der Befragten, sie erwarteten keinen “baldigen” EU- Austritt Großbritanniens. Sollte sich das Land für einen Austritt aussprechen, so fürchtet eine Mehrheit eine massenhafte Abwanderung in andere Finanzzentren wie Frankfurt, Paris, Dublin oder Amsterdam.

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