Bantleon-Analyst Andreas Busch

Das Rezessionsgespenst geht um

Kunden in einem Baumarkt in Chicago: Der US-amerikanische Häusermarkt kommt durch die gesunkenen Zinsen wieder in Schwung. | © Getty Images

Kunden in einem Baumarkt in Chicago: Der US-amerikanische Häusermarkt kommt durch die gesunkenen Zinsen wieder in Schwung. Foto: Getty Images

Die Zinskurve in den USA versetzt die Wirtschaftswelt wieder einmal in Angst und Schrecken. Allerdings ist die Aussagekraft begrenzt, und für Panik ist es zu früh. Eine Einschätzung von Wirtschaftsanalyst Andreas Busch.

Nicht nur in Deutschland, sondern auch in den USA geht das Rezessionsgespenst um. Als zentrales Indiz dafür gilt die Zinskurve. Schon seit geraumer Zeit hat sich der Abstand zwischen der Rendite langlaufender und kurz laufender US-Staatsanleihen verringert. Ende August rutschten dann die Zinsen zehnjähriger Treasuries unter die ihrer zweijährigen Pendants. In der Vergangenheit war eine derartige Inversion ein verlässlicher Vorbote für eine früher oder später einsetzende Rezession (Abbildung 1).

Es ist aber nicht nur die Zinskurve, die Skepsis schürt. Der aktuelle Aufschwung hat...

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