Barings-Studie

Nordamerika-Aktien Top, Gold Flop

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Mit 28,3 Prozent brachten die in britischen Pfund dotierten Aktien aus Nordamerika den Anlegern 2013 die höchsten Gewinne ein. Das zeigen die Recherchen von Baring Asset Management (Barings) über die besten und schlechten Anlageklassen der letzten sieben Jahre. Der Spitzenreiter 2012 -Europa-Aktien - landete im Jahr 2013 mit 25,2 Prozent auf dem zweiten Platz.

„Sowohl in Nordamerika als auch in Europa wurden die Erträge 2013 dadurch in die Höhe getrieben, dass Anleger für das entsprechende Ertragsniveau zur Zahlung eines höheren Preises bereit waren“, erklärt Andrew Cole, Manager des Baring Multi-Asset Fund. Grund dafür sei das wiedererstarkte Vertrauen in den konjunkturellen Ausblick auf beiden Seiten des Atlantiks, „obwohl die tatsächlichen Erträge ständig nach unten korrigiert wurden“.

Ein anderes Bild ergibt sich laut Cole bei der drittplatzierten Anlageklasse - den japanischen Aktien (+ 24,9 Prozent). „Hier wurden die Gewinnerwartungen regelmäßig nach oben korrigiert, obwohl der Markt durch diesen Prozess abwertete“.  Hier wirkte sich laut Cole die Nervosität über den Wirtschaftsausblick auf das Bewertungsniveau aus.

Gold hingegen - eine Anlageklasse, die 2010 das Ranking anführte und auch in den Jahren 2007, 2008 und 2011 unter den besten drei Produktklassen landete - schloss das vergangenen Jahr mit den größten Verlusten ab. Wer Anfang 2013 das Edelmetall kaufte und es am Jahresende wieder verkaufte, verlor knapp 29 Prozent seines Geldes.

Cole überrascht diese Entwicklung nicht. „Unserer Ansicht nach müssen Anleger noch sehr viel ängstlicher werden, damit dieser Rohstoff wieder in der Gunst der Investoren steigt“.

Mit einem Minus von 6,4 Prozent landen die Anleihen aus Übersee auf dem vorletzten Platz. 2012 führten sie noch die Liste der verlustreichsten Produkte an. Mit Schwellenmarkt-Aktien verloren Investoren 4,1 Prozent - genug für den drittschlechtesten Platz.

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