Wohnhaus: Wer eine Immobilie erwirbt, steckt in der Regel viel Zeit und Nerven in die Wahl des passenden Baukredites. Die zweite Finanzierungsrunde wird hingegen gern verschlafen. Foto: Pixabay

Baufinanzierung

3 Tipps für die Umschuldung von Immobilienkrediten

Empfohlener redaktioneller Inhalt
Externe Inhalte anpassen

An dieser Stelle finden Sie externen Inhalt, der unseren Artikel ergänzt. Sie können sich die externen Inhalte mit einem Klick anzeigen lassen. Die eingebundene externe Seite setzt, wenn Sie den Inhalt einblenden, selbstständig Cookies, worauf wir keinen Einfluss haben.

Externen Inhalt einmal anzeigen:

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt und Cookies von diesen Drittplattformen gesetzt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Nicole Kaack, Dr. Klein

Spätestens nach zehn Jahren sollten Immoblienkäufer ihren aktuellen Kreditvertrag unter die Lupe zu nehmen, erklärt Nicole Kaack vom Finanzdienstleister Dr. Klein. Denn grundsätzlich ist ein Immobilienkredit nach zehn Jahren mit einer Frist von sechs Monaten kostenlos kündbar – und zwar unabhängig von der vereinbarten Laufzeit.

Bereits 66 Monate vor Ablauf der Zinsbindung oder der Zehn-Jahres-Frist des Kreditvertrages lohne sich ein Blick auf die aktuelle Zinslandschaft. Denn: Mit einem sogenannten Forward-Darlehen lassen sich nach Angaben der Spezialistin für Baufinanzierung gegen einen geringen Aufschlag die aktuellen Zinsen „einfrieren“.

1. Verschiedene Banken vergleichen

„Wer steigende Zinsen erwartet, ist mit diesem Darlehen auf der sicheren Seite“, so Kaack weiter. „Risikofreudigere Kreditnehmer beobachten die Zinsen über einen längeren Zeitraum und reagieren erst kurzfristig auf einen möglichen Zinsanstieg.“ Die Bank für den Anschlusskredit kann der Kunde frei wählen.

„Nicht nur auf die Hausbank schauen!“

Spätestens zwölf Monate bevor der Kreditvertrag ausläuft, wird es Zeit, konkrete Angebote einzuholen. „In diesem Moment ist es sinnvoll, zu einem Finanzierungsvermittler zu gehen. Dieser kann die Konditionen von vielen verschiedenen Kreditinstituten vergleichen“, erklärt Nicole Kaack.

„Mit diesem Wissen im Hinterkopf muss sich der Kunde natürlich nicht zwangsläufig für eine Umschuldung entscheiden. Er kann es auch dazu nutzen, ein besseres Angebot mit seiner Hausbank auszuhandeln. Wer allerdings zu spät dran ist, verpasst damit unter Umständen die Chance, sich deutlich bessere Konditionen zu sichern.“

Mehr zum Thema
Baufi-Zinsen im AugustWie Herdentrieb die Baufinanzierung verteuert DigitalisierungDiese Bank-Jobs werden bald überflüssig sein Online-KrediteDeutsche Banken beweisen „Kurzsichtigkeit“