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Quelle: Pixelio

Quelle: Pixelio

BAV-Studie: Information mangelhaft

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45 Prozent der erwerbstätigen Bundesbürger bekommen von ihrem Arbeitgeber keine Angebote zur betrieblichen Altersvorsorge. Vor allem Berufstätige mit einem Nettoverdienst zwischen 1.000 und 2.000 Euro im Monat gehen häufig leer aus: 54 Prozent werden von den Personalverantwortlichen über keinerlei betriebliche Altersvorsorgemodelle informiert.

Das ergab eine Unfrage unter rund 1.000 Deutschen, die durch das IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung im Auftrag der Hannoverschen Leben durchgeführt wurde.

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Dabei schließe die gesetzlich festgelegte Fürsorgepflicht des Arbeitgebers gegenüber den Beschäftigten auch Informationen über betriebliche Altersvorsorgemodelle ein, so die Hannoversche Leben.

71 Prozent der Befragten, die kein Beratungsangebot erhalten haben, wissen nicht einmal, dass sie einen Anspruch auf eine Entgeltumwandlung im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge haben. Vor allem Geringverdiener sind sich ihrer Rechte in der BAV nicht bewusst. Während knapp die Hälfte aller Befragten mit einem monatlichen Haushaltsnettoeinkommen von mehr als 3.000 Euro über die Beratungspflicht ihres Arbeitgebers Bescheid weiß, sind bei den Arbeitnehmern mit einem Nettogehalt unter 1.000 Euro 80 Prozent nicht informiert.

Wird eine BAV angeboten, dann ist die Nachfrage unter den Beschäftigten groß. 85 Prozent der Arbeitnehmer, für die eine entsprechende Vorsorgemöglichkeit besteht, nehmen diese auch in Anspruch. 

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