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Frank Ulbricht ist Vorstand des Maklerpools BCA aus Oberursel. | © BCA

BCA-Vorstand Frank Ulbricht Mifid II erhöht Rechtssicherheit für Berater

Die europäische Finanzmarktrichtlinie mache das Beratungsgeschäft insgesamt zeitaufwendiger, sagt Frank Ulbricht, Vorstand des Maklerpools BCA. Im Rahmen eines Webinars der Internetseite „Die Fondsplattform“ zog Ulbricht jetzt ein Fazit zur Wirkung der Richtlinie auf die Beraterindustrie. Dabei verriet der Maklerpool-Chef: BCA habe allein durch Umsetzen der Richtlinie Kosten „im guten sechsstelligen Bereich“ zu stemmen gehabt.

Ulbricht streicht allerdings auch einen positiven Aspekt heraus: Durch klare Vorgaben und Anleitungen verringere sich unter Mifid II die Gefahr, in der Beratung Fehler zu machen. Die Finanzberatung sei aus Beratersicht rechtssicherer geworden.

Die Richtlinie Mifid II wurde in Deutschland mit dem Zweiten Finanzmarktnovellierungsgesetz umgesetzt. Seit dem 3. Januar 2018 sind die Regeln verbindlich. Inwiefern sich auch Vermittler mit einer Erlaubnis nach Gewerbeordnung daran halten müssen, bestimmt zwar erst die kommende Finanzanlagenvermittlungsverordnung (FinVermV), die aktuell nur im Entwurf vorliegt. Eine Umfrage unter deutschen Maklerpools zeigt allerdings, dass die Maklerdienstleister ihr Unterstützungsangebot in weiten Teilen bereits an Mifid II angepasst haben.

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