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Treptowers-Gebäude an der Spree in Berlin: Das junge „Zukunftsprodukt“ Fourmore vereint nach Angaben der Allianz „alles, was eine moderne Altersvorsorge heute bieten muss“. | © Allianz

BdV-Kritik an Allianz-Rententarif Fourmore „Lebensversicherungen sind zur Altersvorsorge ungeeignet“

Als „herbe Niederlage“, bezeichnet Axel Kleinlein die laut Medienberichten mageren Absatzzahlen der Allianz Lebensversicherung, deren Rententarif Fourmore innerhalb des ersten Jahres etwa tausend Mal abgeschlossen wurde. Das sei „ein katastrophales Ergebnis“, so der Vorstandssprecher des Vereins Bund der Versicherten (BdV).

„Die verfehlte Produktpolitik der Allianz führt zu massiven Kostenverlusten und mindert die Hoffnung auf eine angemessene Überschussbeteiligung der Bestandskundinnen und -kunden“, kritisiert Kleinlein. „Es ist an der Zeit, dass auch der Marktführer eingesteht, dass Lebensversicherungen zur Altersvorsorge ungeeignet sind.“

Werbekampagne für das neue Produkt

Axel Kleinlein, BdV

„Aufgrund der hohen Kosten war der Tarif von vornherein überteuert“, kritisiert Kleinlein. Und weiter: „Der garantierte Rentenfaktor von Fourmore ist so schlecht, dass man erst ab dem Alter 130 ins Plus kommt.“ Eine teure Werbekampagne für das neue Produkt habe daher ihre Wirkung verfehlt, mindere aber das Kostenergebnis der Allianz Leben.

Zu den von Kleinlein dargestellten Folgen für die Bestandskunden nahm ein Allianz-Sprecher auf Anfrage von DAS INVESTMENT keine Stellung. Um den Fourmore-Absatz zu stärken, wolle man den Tarif künftig mit weiteren Angeboten verbinden, zitiert der Versicherungsbote Markus Faulhaber, Vorstandschef der Allianz-Leben.

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