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Bear-Stearns-Zertifikate profitieren von der Fusion

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„Wir warten darauf, den Handel wieder aufnehmen zu können“, erklärt Dirk Winkler, Direktor bei Bear Stearns in Frankfurt. Die krisengeschüttelte US-Investmentbank Bear Stearns ist seit Mitte 2007 in Deutschland mit Zertifikaten am Markt vertreten. Seit gestern stellt das Unternehmen aber keine Preise mehr für ihre rund 350 Produkte der Marke „Best Markets“. Der Grund dafür sind die Unklarheiten über das Übernahmeangebot des Konkurrenten JP Morgan.

„Die Bonität des Emittenten ist aktuell unklar“, erklärt Winkler. „Wenn wir Kurse stellen würden mit dem aktuellen Bear Stearns Rating, wären unsere Preise sehr günstig.“ Das liege daran, dass die Ratingagentur Standard & Poor’s die Bonität der Bank am vergangenen Freitag von A auf BBB senkte.

JP Morgan dagegen verfügt über die Note AA-. „Daher dürften unter normalen Bedingungen unsere Zertifikatepreise steigen, sobald wir Garantien von JP Morgan anwenden können“, so Winkler weiter. „Das hätte zwischenzeitlich Arbitragemöglichkeiten geboten, und das wollten wir verhindern.“

Die Fusion der beiden US-Giganten sei zwar bislang nur eingefädelt und noch nicht beschlossen. Doch JP Morgan hat angekündigt, alle Rechte und Pflichten von Bear Stearns zu übernehmen. Dazu würden auch die Verbindlichkeiten gegenüber Zertifikatekunden zählen.

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