Christian Hilmes (Redakteur)Lesedauer: 2 Minuten

Neues Vorstandsamt Beate Heinisch hält Kontakt zu deutschem Axa-Vertrieb

Beate Heinisch
Beate Heinisch: die bisherige Leiterin des Ressorts Customer Management übernimmt als Chief Operating Officer das Ressort Operations bei der Axa in Deutschland. | Foto: AXA

Beate Heinisch übernimmt spätestens zum 1. Januar 2022 als Chief Operating Officer (COO) das Ressort „Operations“ im Vorstand des Axa-Konzerns. In dieser Funktion wird sie nach Unternehmensangaben vor allem dafür verantwortlich sein, die operativen Kundenschnittstellen und die Prozesse zwischen dem Versicherer und seinen Vertriebspartnern zu verbessern. Ein besonderer Fokus liege darauf, das Ressort umzubauen und kundenorientierter zu werden.

Die 52-Jährige ist bereits seit November 2018 in dem Führungsgremium vertreten und verantwortet bislang das Ressort „Customer Management“. Sie folgt in ihrem neuen Vorstandsamt auf Klaus Endres, der seinen Arbeitgeber spätestens zum Jahresende verlassen wird. Die Trennung erfolge laut Unternehmensangaben auf eigenen Wunsch und in bestem gegenseitigen Einvernehmen. Er wechselt in den Holding-Vorstand des Mitbewerbers R+V Versicherung.

Hilfe bei der digitalen Transformation

Heinischs Nachfolgerin im Ressort Customer Management wird Stephanie Peterson. Die 37-Jährige übernimmt alle Marken-, Marketing- und Vermarktungsthemen, die digitale Interaktion mit Kunden und Vertriebspartnern, Bankenpartnerschaften sowie die Unternehmenskommunikation. Bis zur Zustimmung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) zu ihrer Bestellung in den Vorstand wird sie ihre Aufgaben als Generalbevollmächtigte wahrnehmen.

Die gebürtige Amerikanerin und Digital-Expertin kommt vom Sportartikelhersteller Adidas, dessen Online-Geschäft sie seit 2018 mitaufgebaut hat. Zuvor war sie mehrere Jahre lang Mitglied der Geschäftsführung beim Betreiber der Sport-App Runtastic. „Sie bringt genau die Erfahrungen und Kompetenzen mit, die wir für die nächsten Schritte unserer digitalen Transformation benötigen“, kommentiert Alexander Vollert, Vorstandsvorsitzender des Axa-Konzerns.

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