„She Speaks Finance“ mit Aktivistin Laura Brämswig Besser leben mit bedingungslosem Grundeinkommen für alle?

Gründerin Laura Brämswig vor dem Bundestag in Berlin
Gründerin Laura Brämswig vor dem Bundestag in Berlin: „Am Ende ist es einfach eine riesige Steuerreform, wenn man es mal ein bisschen unromantisch ausdrücken möchte.“
© Leo Spannagel
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„Mit einem bedingungslosen Grundeinkommen würden alle nur noch faulenzen und wer soll das überhaupt bezahlen?! Die ganzen Modellversuche dazu weltweit sind doch auch gescheitert, oder etwa nicht?!“

Vorurteile zum bedingungslosen Grundeinkommen gibt es viele. Von ihrem Wahrheitsgehalt ist Aktivistin Laura Brämswig jedoch nicht überzeugt. Die Gründerin der „Expedition Grundeinkommen“ sammelt mit ihrem Team in Berlin Unterschriften für einen Modellversuch und denkt darüber nach, warum viele Menschen so große Angst davor haben, dass mit garantierten Zahlungen vom Staat niemand mehr arbeitet:

 

„Ich glaube, dass wir ein stark ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden haben. Es geht immer darum, dass Menschen etwas leisten müssen. Aber was bedeutet es eigentlich, etwas zu leisten? Da sind wir noch sehr stark in dem Leistungsbegriff aus der industriellen Revolution verfangen und vergessen, dass es genauso eine Leistung ist, wenn wir Arbeiten für die Gesellschaft übernehmen, wenn wir uns um uns selbst kümmern und versuchen, unsere Erde zu erhalten.“

Mehr Freiheit mit bedingungslosem Grundeinkommen? 

Aus Lauras Sicht könnte ein bedingungsloses Grundeinkommen daher dazu beitragen, unseren Blick auf Arbeit zu verändern.

„Wir wissen, dass ganz viele Arbeiten nicht genau auf den Euro abgerechnet werden können. Dabei sind sie super wichtig für das Funktionieren unserer Gesellschaft, damit es uns allen gut geht. Und ich glaube, da kann ein Grundeinkommen einen großen Beitrag leisten, dass es einfacherer wird, sich ehrenamtlich zu engagieren oder zu gründen. Das ist gerade auch für Frauen ein Thema. Mit einem bedingungslosen Grundeinkommen können wir Menschen die Freiheit geben, darüber nachzudenken, wie sie leben und für was sie sich einsetzen wollen.“

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