Modern Monetary Theory

Mehr Schaden als Nutzen

Jörn Quitzau ist Volkswirt und Leiter des Bereichs Wirtschaftstrends bei der Berenberg Bank. | © Berenberg

Jörn Quitzau ist Volkswirt und Leiter des Bereichs Wirtschaftstrends bei der Berenberg Bank. Foto: Berenberg

In den USA erregt die Modern Monetary Theory gerade viel Aufmerksamkeit, denn sie stellt bewährte ökonomische Grundsätze infrage. Berenberg-Volkswirt Jörn Quitzau sieht darin keinen Nutzen für die Praxis.

Die sogenannte Modern Monetary Theory (MMT) erfreut sich seit einiger Zeit medialer und politischer Aufmerksamkeit. Insbesondere im linken politischen Lager der USA finden sich prominente Unterstützer der Theorie. Einige von ihnen sehen darin die Antwort auf Wachstumshemmnisse und die immensen Staatsschulden, insbesondere in den Industrienationen. Die Debatte ist dabei längst nicht mehr auf die USA beschränkt. Auch in Deutschland und Europa oder in Australien wurde sie in Fachkreisen bereits aufgegriffen. Was also verbirgt sich hinter der Modern Monetary Theory?

Das Grundgerüst...

Bitte registrieren Sie sich oder loggen Sie sich ein, um Artikel aus der Reihe Denker der Wirtschaft lesen zu können.

Märkte bewegen Aktien, Zinsen, Politik. Und Menschen. Deshalb veröffentlichen wir jetzt Texte, Whitepapers, Thesenpapiere von einigen der bedeutendsten Volkswirte für Sie – gebündelt und übersichtlich. So haben Sie mit einem Blick den Überblick über die wesentlichen Entwicklungen und Einschätzungen von einigen der großen Denker und Praktiker der Wirtschaft – also deep Content. Die Rubrik heißt somit auch „Denker der Wirtschaft“. Da diese Artikel nur für Profis gedacht sind, müssen wir Sie bitten, sich einmal anzumelden und zur Plausibilitätsprüfung ein paar berufliche Angaben von sich zu machen. Geht auch ganz schnell und danach können Sie jederzeit bequem alles lesen.

Über den Autor:

Weitere Artikel aus der Rubrik