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Starinvestor Warren Buffett | © Getty Images Foto: Getty Images

Berkshire Hathaway

Warren Buffett: Gewinnsprung von 15 %

Der Nettogewinn stieg auf 6,29 Milliarden Dollar (5,95 Milliarden Euro) beziehungsweise 3823 Dollar je Aktie, verglichen mit 5,48 Milliarden Euro oder 3333 Dollar je Titel im Vorjahresquartal, wie die in Omaha im US-Bundesstaat Nebraska ansässige Investmentholding am Samstag mitteilte. Das operative Ergebnis je Aktie, das einige Anlageergebnisse ausklammert, belief sich auf 2665 Dollar je Aktie und verfehlte damit die Analystenerwartungen von 2717 Dollar.

Auch wenn Buffett für seine gekonnte Auswahl einzelner Aktien bekannt ist, erwirtschaftet Berkshire den Großteil der Einnahmen durch Geschäfte, die der nun 86-Jährige während seiner fünf Jahrzehnte am Steuer der Investmentgesellschaft aufgebaut hat. Zu den Dutzenden Tochtergesellschaften gehören der Autoversicherer Geico, die Bahngesellschaft BNSF, ein Netzwerk von Autohändlern, Einzelhändler und Energieversorger.

Im Gesamtjahr belief sich der Nettogewinn auf 24,1 Milliarden Dollar und war damit gegenüber dem 2015 verzeichneten Rekordwert wenig verändert. Der Buchwert, das Vermögen abzüglich der Schulden, kletterte Ende Dezember auf 172.108 Dollar je Aktie, verglichen mit 163.783 Dollar drei Monate zuvor. Buffetts Aktienauswahl und Übernahmen haben diese Kennzahl um mehr als das 8000-Fache steigen lassen, seit er 1965 die Kontrolle bei Berkshire übernahm.

Im vierten Quartal wandelte Dow die von Berkshire gehaltenen 3 Milliarden Dollar an Vorzugsaktien in mehr als 4 Milliarden Dollar an Stammaktien um, was zu einem Gewinn von etwa 1,2 Milliarden Dollar führte. Das Investment geht auf die Übernahme von Rohm & Haas durch den US-Chemiekonzern im Jahr 2009 zurück, die Buffett mitfinanziert hatte. Berkshire teilte in dem Jahresbericht mit, die Dow-Stammaktien bis zum 31. Dezember verkauft zu haben.

Der Milliardär drückte nach den US-Wahlen zudem bei den Aktienkäufen aufs Tempo. Das Aktienportfolio von Berkshire wurde Ende Dezember mit 122 Milliarden Dollar bewertet, während es zum 30. September noch 102,5 Milliarden Dollar gewesen waren. Zwei seiner größten Beteiligungen - Wells Fargo & Co. und American Express Co. - legten in den letzten drei Monaten des Jahres eine Rally hin. Zudem Berkshire gab in diesem Monat bekannt, den Anteil an Apple Inc. und den vier größten US-Fluggesellschaften in dem Zeitraum deutlich aufgestockt zu haben.

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