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Die Unterzeichner der Berliner Erklärung 2.0 (v.l.): Ortwin Spies, Degenia; Horst-Ulrich Stolzenberg, Domcura; Matthias Wiegel, AfW; Heike Angele, Fondskonzept; Norman Wirth, AfW; Jürgen Schirmer, Fondskonzept; Frank Rottenbacher, AfW; Tim Bröning, Fonds Finanz; Norbert Porazik, Fonds Finanz; Halime Koppius, Degenia; Sebastian Grabmaier, JDC; Rolf Schünemann, BCA; Lars Lüthans, Netfonds; Oliver Drewes, Maxpool; und Stephan Fischer, Fondsnet. | © Initiative „Pools für Makler“

Berliner Erklärung 2.0 Maklerpools sprechen sich gegen politische Eingriffe bei Vergütung aus

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In einer gemeinsamen, der sogenannten Berliner Erklärung 2.0, machen die Geschäftsführer und Vorstände der deutschen Maklerpools klar, dass sie für eine frei verhandelbare Vergütung in der Versicherungsvermittlung stehen. Die Branche sei in der Verantwortung gegenüber dem Verbraucher und könne ihre Vergütungsmodelle selbst organisieren. Regulierende Eingriffe vom Gesetzgeber widersprechen ihrem Verständnis einer freiheitlich sozial-marktwirtschaftlichen Wirtschaftsordnung, heißt es weiter.

Daher erklären die 13 Poolchefs, dass sie zum einen ihre eigene Aufgabe darin sehen, die Unabhängigkeit des Versicherungsmaklers durch ihre Arbeit zu garantieren. Zum anderen, dass sich der Versicherungsmakler über die Verantwortung einer unabhängigen Altersvorsorgeberatung seiner Kunden durchaus bewusst ist.

Neuauflage der ersten Berliner Erklärung

Es ist nicht die erste Erklärung dieser Art, die die Maklerpools abgeben. Ins Leben gerufen wurde die Initiative „Pools für Makler“ im Jahr 2013, als Teile des Versicherungsverbands GDV die Idee eines Provisionsdeckels in die öffentliche Diskussion brachten. Daraufhin verfassten die Pools die erste Berliner Erklärung, in der bereits auf die Stellung der Versicherungsmakler gegenüber dem Verbraucher hingewiesen wurde.

Da die Verantwortlichen der Pools und des AfW nach wie vor staatliche Eingriffe in das Vergütungssystem befürchten, bekennen sie sich nochmals in dieser Neufassung gegen jegliche Eingriffe.

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