Berufsunfähigkeitsversicherung BU-Versicherer schaffen „Ruck nach oben“
Während des Antrags auf eine BU-Leistung führt der Abbruch in der Kommunikation durch den Versicherungsnehmer in der Rangliste der wichtigsten Gründe mit 38 Prozent. Es folgt von der Nichterreichung des mindestens 50-prozentigen BU-Grades. Die Ablehnungsgründe aufgrund vorvertraglicher Anzeigepflichtverletzungen gehen in den vergangenen Jahren kontinuierlich zurück.
BU-Ursachen nach Altersgruppe:
„Gründe hierfür könnten sowohl die immer weiter konkretisierten Antragsfragen sein als auch die größere Sensibilisierung in der Beratung“, mutmaßt Ludwig. „In Gesprächen mit Vermittlerinnen und Vermittlern ist festzustellen, dass im Bereich der Arbeitskraftabsicherung häufig mit anonymen Risikovoranfragen gearbeitet wird.“
Ablehnungsgründe bei BU-Leistungsanträgen:
Hinsichtlich der gerichtlichen Prozessquoten zeige sich: Die Prozesse führen größtenteils zu einem Vergleich. „Der hohe Anteil an Prozessen, die vom Versicherer gewonnen werden, zeigt, dass die Ablehnung der Leistung berechtigt war und der Versicherer im Sinne des Kollektivs gehandelt hat“, kommentiert Ludwig.
Gerichtliche Prozesse um BU-Leistungsanträge:
Die M&M-Analysten haben mehr als eine halbe Million anonymisierter Berechnungen aus den vergangenen zwölf Monaten ausgewertet. Die Daten zeigten einen deutlichen Trend hin zu jungen Kunden: „Es werden vermehrt Schüler und Schülerinnen, Azubis und Studentinnen und Studenten sowie Alter unter 30 Jahren berechnet. Das ist ein erfreulicher Trend, denn die beste BU ist die, die man gestern abgeschlossen hat,“ kommentiert Ludwig. Weiterhin sei zu erkennen, dass das Endalter in den Berechnungen höher gewählt und immer häufiger auf über 65 Jahren angesetzt wird.
Berechnungsvorgaben für Berufsunfähigkeitsversicherungen:

