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James Simons

James Simons

Bestbezahlter Hedge-Fonds-Manager geht in Rente

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Der Mathematiker Simons, der früher als Spezialist für Verschlüsselungstechniken beim Institut für Verteidigungstechniken in Princeton gearbeitet hat, gilt als Pionier des computergesteuerten Fondsmanagements. 1977 startete er mit einem Team aus Naturwissenschaftlern, Programmierern und Statistikern seine Fondsgesellschaft, die ausschließlich computergesteuert investiert und heute mit einem verwalteten Volumen von 20 Milliarden Dollar neuntgrößter Hedge-Fonds-Anbieter der Welt ist.

Simons Flaggschiff-Fonds Medaillion legte im Zuge der Finanzkrise 2008 um 80 Prozent zu; im laufenden Jahr liegt er bis Ende Juni rund 12 Prozent im Plus. Simons kassiert dabei selbst kräftig: Mit einer Managementgebühr von bis zu 5 Prozent und Performance-Gebühren von bis zu 44 Prozent sind seine Fonds extrem teuer und haben den Manager reich gemacht: Mit einem geschätzten Einkommen von 2,5 Milliarden Dollar war er im vergangenen Jahr der weltweit bestbezahlte Hedge-Fonds-Manager.

Mercer und Brown, die jetzt den Chefposten übernehmen, sind seit 1993 bei Renaissance. Zuvor haben sie als Sprachtechnologen am IBM Thomas Watson Research Center gearbeitet.

In Deutschland hat Société Générale Asset Management (SGAM) bis vor kurzem einen Zugang zu Renaissance geboten: Der SGAM Renaissance Institutional Equity Fund (WKN: A0LGVL) wurde nach einem Minus von rund 33 Prozent seit der Auflage im August 2006 im April aufgelöst.

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