„Bester Zeitpunkt seit 2009“: Fidelity-Manager auf Schnäppchen-Jagd
Doch im Gegensatz zu 2009, als viele der börsennotierten Unternehmen in finanziellen Schwierigkeiten steckten, sehen die Bilanzen der meisten Firmen laut Shah derzeit sehr gut aus.
BSkyB, Ericsson, Moneysupemarket, Ocado, Burberry und L’Oreal
Shah, der 2008 den zuvor von Anthony Bolton gemanagten Fidelity Special Situations übernommen hatte, setzt auf unterbewertete Unternehmen mit nachhaltigem Umsatz- und Gewinnwachstum. Zu seinen Favoriten zählen der größte Anbieter von Pay-TV in Großbritannien und Irland BSkyB, der schwedische Mobilfunk-Anbieter Ericsson, die Online-Vergleichsseite Moneysupermarket, der Finanzdienstleister IG Group und der Lebensmittellieferant Ocado.
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Bank-Aktien so günstig wie seit Jahrzehnten nicht mehr
Die Marktkorrektur sei bald vorbei, ist der Fidelity-Manager überzeugt. Daher lohne es sich, auf Unternehmen zu setzten, die von der baldigen Konjunkturerholung profitieren werden. Dazu zählt Shah unter anderem den US-amerikanischen Immobilienmarkt, der mittlerweile etwas stärker als zuvor in seinem Portfolio vertreten ist. Auch Wolseley, ein britischer Anbieter von Gebäudeausstattungen verschiedenster Art, die das Unternehmen unter anderem in die USA exportiert, gehört zu den Top-10-Positionen des Fidelity Special Situations.
Trotz der Krisenstimmung an den internationalen Finanzmärkten gehören Banken ebenfalls zu Shahs Hoffnungsträger. Erst vor kurzem hat er seine Positionen in Lloyds-Aktien aufgestockt. „Banken sind derzeit der von institutionellen Investoren am meisten gemiedene Sektor“, erklärt Shah gegenüber Citywire. Im Vergleich zu ihren Gewinnerwartungen seien Bank-Aktien derzeit so günstig zu haben wie seit Jahrzehnten nicht mehr.
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