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Generali-Studie Betriebsrente im Mittelstand: Digitale Prozesse sind ein Muss

Scheinermeister im digitalen Lohnbüro
Scheinermeister im digitalen Lohnbüro: Die betriebliche Altersvorsorge erweist sich in der Pandemie als wichtiger Baustein. | Foto: Pexels / Ivan Samkov

Corona zwingt förmlich zu digitalen Prozessen. Dies merken auch immer mehre Akteure in der betrieblichen Altersvorsorge (bAV). Entsprechende Gespräche finden seit Beginn der Pandemie deutlich häufiger statt als früher. Dies zeigt eine aktuelle Umfrage von Generali. Rund 200 bAV-Experten aus dem deutschen Mittelstand befragte der Versicherer.

Die große Mehrheit sieht einen steigenden Bedarf an digitalen Prozessen. Mehr als 75 Prozent nennen hier mindestens einen Vorgang, den sie im Lohnbüro bereits nutzen.

Betriebsrente dient in der Pandemie als Mitarbeiter-Magnet

Vor allem größere Betriebe fragen digitale Werkzeuge nach. In der Krise beweise sich die Betriebsrente als „sehr wirkungsvolles Instrument, mit dem sich Mitarbeiter halten“ und der „Bedarf der Arbeitgeber an Fachkräften bedienen“ ließen. Deshalb sind die bAV-Experten mit der Wirkung der Betriebsrente auf die Beschäftigten zufrieden.

Corona trifft hauptsächlich die Großen

Vor allem größere Betriebe berichten von negativen Folgen der Pandemie für die eigene bAV. Auch weist diese Unternehmensgruppe im Vergleich zur Studie von 2020 geringere Anteile von bAV-Anwärtern in Management und Belegschaft auf.

Zudem stellten die Experten während der Pandemie eine verstärkte Nachfrage nach Produkten zur Absicherung der eigenen Arbeitskraft und zur Versorgung von Hinterbliebenen fest. Die Befragten messen solchen Risikoabsicherungen aus Sicht der Beschäftigten die gleiche Relevanz bei wie Produkten für die Altersvorsorge.

Versicherungen sind die beliebtesten bAV-Partner

Die Umfrage zeigt auch, dass mittelständische Betriebe mehrheitlich Versicherungsgesellschaften als Kooperationspartner für die Betriebsrente wählen. Das Ranking sieht so aus:

  1. Versicherungen (80 Prozent)
  2. Versicherungsmakler (43 Prozent)
  3. Pensionskassen (36 Prozent)
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