Einen Makel hat die Wachstumsbranche für Fleischersatz aus Sicht des Vermögensverwalters jedoch in ihren Strukturen. Das Gros der Hersteller befinde sich noch in privater Hand. Dasselbe gelte für Unternehmen, die Fleisch im Labor produzierten und nicht börsennotiert seien.

Anleger sollten genau analysieren, wie groß der Anteil von Veggie-Produkten am Gesamtumsatz ist und mit welchem Tempo dieser wachse. „Die Arbeit sollte sich lohnen, denn pflanzlichen Proteinen gehört die Zukunft“, sagt Vermögensverwalter Zastrow.

Gerhardt von A.T. Kearney geht davon aus, dass der globale Fleischmarkt derzeit rund 1.000 Milliarden US-Dollar schwer ist. Bis zum Jahr 2040 soll er auf 1.800 Milliarden US-Dollar wachsen.

Bis 2018 flossen bereits ungefähr 950 Millionen US-Dollar in Startups der Branche, 50 Millionen US-Dollar davon in Unternehmen, die Fleisch im Labor durch künstliche Zellvermehrung herstellen.