Themen
TopThemen
Fonds
Fondsanalyse
Mediathek
Märkte
Finanzberatung
Versicherungen
Boulevard
Experten
Denker der Wirtschaft
Krypto
Services
Academy Newsletter Veranstaltungskalender Finanz-Charts Globale Märkte Krypto-Kurse (in Echtzeit) Währungen (in Echtzeit)
Sitz des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe | © Joe Miletzki Foto: Joe Miletzki

BGH-Urteil

Sparkassen dürfen Prämiensparern kündigen

„Sie allein bestimmen, wie lange Sie sparen wollen“ – so vielversprechend hatte die Kreissparkasse Stendal vor Jahren ein Prämiensparprodukt namens „S-Prämiensparen flexibel“ beworben. Doch dann kündigte das Geldhaus seinen Sparern, von denen sich einige durch mehrere Instanzen zur Wehr setzten. Der Bundesgerichtshof (BGH) stellt sich mit seinem aktuellen Urteil zu den Sparverträgen auf die Seite der Sparkasse. Die Kündigung sei rechtens gewesen (AZ: XI ZR 345/18).

Zum Hintergrund: Das Produkt „S-Prämiensparen flexibel“ war so konzipiert, dass Kunden jährlich eine Prämie auf die jährlichen Sparbeiträge erhalten, die mit Null beginnen und im dritten Jahr bei drei Prozent liegen sollte. Über einen laufenden Anstieg der Prämien sollte ab dem 15. Jahr die höchste Stufe von 50 Prozent erreicht werden. Die Sparkasse Stendal kündigte ihren Kunden jedoch nach 15 Jahren und verwies auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Einige Sparer, die solche Verträge in den Jahren 1996 und 2004 abgeschlossen hatten, wollten dies angesichts der lukrativen Verzinsung im aktuellen Niedrigzinsumfeld jedoch nicht akzeptieren.

Mehr zum Thema
"Unangemessene Benachteiligung"
Kündigung von Bausparverträgen nach 15 Jahren unwirksam
Bausparverträge
Warum die BHW ihren Kunden nicht kündigen darf
Kündigung von Bausparverträgen
Streit um Klauseln geht in neue Runde
nach oben