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Bis zu 867.900 Euro Das sind die bestverdienenden Sparkassen-Vorstände

Die Gehälter von Sparkassenchefs steigen schneller als die ihrer Angestellten. Im vergangenen Jahr ist nach einer Berechnung des „Handelsblatts“ die durchschnittliche Vergütung von Sparkassen-Chefs in Nordrhein-Westfalen um 4,1 gestiegen – die Tariferhöhung im öffentlichen Dienst lag hingegen bei drei Prozent.  

Seit 2011 sind die Sparkassen in Nordrhein-Westfalen verpflichtet, die Gehälter ihrer Vorstände offenzulegen. Von 105 nordrhein-westfälischen Sparkassen sind bislang 102 Institute dieser Verpflichtung nachgekommen. Auf dieser Basis hat das „Handelsblatt“ seine Berechnung vorgenommen.

Den größten Gehaltssprung – und gleichzeitig das höchste Gehalt eines Sparkassen-Vorstands in Nordrhein-Westfalen - hatte 2014 der Chef der Kreissparkasse Köln Alexander Wüerst. Er strich im letzten Jahr 867.900 Euro ein - ein Plus von 7,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Durchschnittlich verdienen Sparkassenvorstände im bevölkerungsreichsten Bundesland 352.000 Euro. Die Gehälter enthalten jeweils einen festen Bestandteil und eine erfolgsabhängige variable Komponente.

Gut versorgt sind Sparkassenchefs auch im Alter. Das „Handelsblatt“ verweist auf eine Studie des Frankfurter Finanzprofessors Ralf Jasny, derzufolge die Pensionen von Sparkassenvorständen bis zu 75 Prozent ihres Grundgehalts betragen.

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