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Bitcoin-Münze vor einem Computerbildschirm: Immer wieder werden Anleger ihrer digitalen Schätze beraubt. | © David McBee

Bitcoin-Betrug

Wie Hacker hunderte Millionen Euro erbeuten

„Mehrere hundert Millionen Euro sind in den vergangenen Wochen auf Konten von Kriminellen gelandet, die sich Zugang zu miserabel gesicherten Kryptobörsen verschaffen“, berichtet heute die Börsen-Zeitung. Opfer solcher Attacken werden demnach in den meisten Fällen private Investoren.

Denn nur die Transaktionen mit den so genannten Kryptowährungen wie Bitcoin werden dezentral auf allen Rechnern gespeichert werden, die an der jeweiligen Blockchain angeschlossen sind. Doch die Depots zur Aufbewahrung des Vermögens werden zentral verwaltet.

Anleger tragen den Schaden

Dies erweist sich als Achillesferse der Branche: „Solange Guthaben zentral online zugänglich sind, haben die Hacker eine Chance.“ Und den von ihnen angerichteten Schaden trage der Anleger. Denn „eine Haftung der Plattform-Betreiber gibt es mangels eines regulatorischen Rahmens nicht.“

Doch die ersten Plattform-Betreiber gehen jetzt „neue Wege und ziehen einen architektonischen Schutzwall hoch, indem der Handel Peer to Peer und damit dezentral abgewickelt wird“, so Autor Björn Godenrath. „Damit dürften Guthaben kaum noch für Hacker zugänglich sein.“

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