Blackrock baut Fonds für die Rabobank

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Der weltweit größte Vermögensverwalter Blackrock hat in Zusammenarbeit mit der niederländischen Rabobank eine Reihe von Mischfonds herausgegeben. Jeder der fünf neuen Fonds soll auf eines von fünf Risikoprofilen ausgerichtet sein. So variiert die Aktienquote zwischen 10 Prozent im defensivsten und 90 Prozent im offensivsten Fonds. Die Gesamtkostenquoten liegen zwischen 0,27 und 0,34 Prozent.

Aber nicht nur aus strategischer Sicht tanzt die Kooperation aus der Reihe. Die Fonds sollen Kundeninteressen in besonderer Weise berücksichtigen. Pim Mol, Direktor des Privatkundengeschäfts bei der Rabobank nennt eine „klare Tarifstruktur“, sowie den Verzicht auf Provisionen als Beispiele. Damit reagiert das Finanz-Duo darauf, dass ab kommendem Jahr Fondsprovisionen für Berater in den Niederlanden verboten sein sollen. Die Alternative heißt Honorarberatung: Kunden zahlen ihrem Berater Honorare, dafür kosten die Produkte weniger. Die Politik verspricht sich davon fairere Anlageempfehlungen.

Marc van Heel, der Leiter des Geschäftsbereichs Niederlande bei Blackrock kommentiert das gemeinsame Projekt: „Wir verbinden das Netzwerk der Rabobank, das 135 unabhängige Institute in den Niederlanden umfasst, mit Blackrocks Erfahrung beim Fondsmanagement.“

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