Blackrock

Schwellenländer-Investoren müssen umdenken

Schwellenländer-Investoren müssen dem Vermögensverwalter Blackrock zufolge umdenken. Die Zeiten von Sorglosigkeit und leicht verdientem Geld sind vorbei, heißt es in dem Bericht „Emerging Markets On Trial“ („Schwellenländer auf dem Prüfstand“) des Blackrock Investment Institutes. Demnach bieten Schwellenländer zwar trotz ihrer Volatilität nach wie vor Chancen für Investoren, allerdings müssen die dabei einige Punkte bedenken.

China war dabei seine Wirtschaft zu stabilisieren, Indien stellte sich neu auf und Brasilien investierte in Infrastruktur –alles lief so gut für Investoren in den Schwellenländern, so die Blackrock-Forscher. Doch dann kam die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) und erschütterte diese Entwicklungen, als Ex-Chef Ben Bernanke ein Ende der Anleihekäufe anzeigte und somit auch die Zeit des billigen Geldes. Dies führte zum Absturz der Währungen in den Schwellenländern. „Emerging markets are takers – not makers – of the global monetary system“ (Schwellenländern sind Nehmer – nicht Macher – im weltweiten Finanzsystem), heißt es dazu im Blackrock-Bericht.

Die veränderten Marktbedingungen zwingen die Anleger, bei ihren Investitionen in Schwellenländer umzudenken. Vor allem, da sich die Länder laut des Berichts zunehmend in unterschiedlichem Maße entwickeln: Sowohl wirtschaftlich und politisch als auch die Finanzmärkte.

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Es ist die Zeit, sich bei Schwellenländern die Rosinen raus zu picken, so der Bericht weiter. Investoren sollten ihre Schwellenländer-Investments somit künftig sorgfältiger auswählen.

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