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Blackrock-Studie Europas Institutionelle wollen ETF-Engagement verstärken

BlackRock Zentrale in Midtown Manhattan, New York. Foto: Getty Images

BlackRock Zentrale in Midtown Manhattan, New York. Foto: Getty Images

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Die Nachfrage nach börsennotierten Indexfonds (ETFs) unter institutionellen Investoren aus Kontinentaleuropa dürfte 2016 um etwa ein Fünftel wachsen, wie die Studie ETFs in the European Institutional Channel (ETFs im europäischen institutionellen Vertriebskanal) von Greenwich Associates zeigt.

An der Studie im Auftrag von BlackRock haben 123 institutionelle Investoren aus Europa teilgenommen. Darunter waren 58 Pensionsfonds, 46 Asset Manager und 19 Versicherer. Diese haben darüber Auskunft gegeben, wie sie ETFs nutzen und wahrnehmen. Von den Befragten setzen 68 bereits ETFs ein, die übrigen 55 noch nicht.

In den nächsten zwölf Monaten dürften sowohl die Verbreitung von ETFs als auch das Vermögen, das in die Fonds investiert ist, zunehmen. Etwa ein Viertel der institutionellen Investoren aus Kontinentaleuropa und 20 Prozent der britischen Pensionsfonds nutzt ETFs bereits. Von den Investoren, die ETFs noch nicht einsetzen, wollen 17 Prozent im kommenden Jahr damit beginnen. Gleichzeitig plant mehr als ein Drittel (35 Prozent) der Investoren, ihre ETF-Bestände zu erweitern.

Aktuell machen ETFs im Schnitt etwa ein Zehntel (9,3 Prozent) der Portfoliobestände aus – ein Anstieg gegenüber 7,2 Prozent im Jahr 2014. Besonders beliebt sind ETFs unter Asset Managern, von denen fast drei Viertel (72 Prozent) ETFs nutzen. Zudem ist der durchschnittliche ETF-Anteil in dieser Gruppe mit zehn Prozent des gesamten Anlagevermögens besonders hoch.

Institutionelle Investoren in Europa setzen börsennotierte Indexfonds vor allem ein, um Zugang zu Aktienmärkten zu erhalten: Bei 94 Prozent der Befragten sind sie Bestandteil des Aktienportfolios. Darüber hinaus nutzen sechs von zehn ETF-Investoren die Fonds im Bereich der Anleihenmärkte und vier von zehn für andere Anlageklassen, darunter Rohstoffe und Immobilien. Gleichzeitig kommen ETFs zunehmend als kosteneffiziente Alternative zu Derivaten zum Einsatz.

Seite 2: Die fünf stärksten Treiber für einen zunehmenden ETF-Einsatz