Der niederländische Pensionsfonds PME beendet die Zusammenarbeit mit Blackrock nach einem Jahrzehnt. Die Großbank UBS und der niederländische Pensions- und Vermögensverwalter MN übernehmen das Eigenkapitalmandat in Höhe von 5 Milliarden Euro. Aus Sicht von PME berücksichtigt der US-amerikanische Vermögensverwalter Klimarisiken nicht ausreichend. Bloomberg berichtete zuerst.

Grund für das Ende der Kooperation ist Blackrocks Austritt aus dem Klimabündnis „Net Zero Asset Managers Initiative“ (NZAMI) im Januar. Die Entscheidung wurde demnach gründlich vorbereitet. Bereits im Mai sagte PME gegenüber Bloomberg es suche nach Partnern, die sich gegen die Anti-Klima-Agenda der Trump-Regierung stellen.

Mix aus Risiko, Rendite und Nachhaltigkeit im Portfolio 

„Wir streben einen Mix aus Risiko, Rendite und Nachhaltigkeit an“, heißt es von Seiten PMEs als Begründung für das Ende der Kooperation mit Blackrock.

Im September beendete bereits ein weiterer niederländischer Pensionsfonds die Zusammenarbeit mit Blackrock wegen fehlenden Nachhaltigkeitsbestrebungen: PFZW zog 14 Milliarden Euro Vermögen ab.

Renten von 170.000 Arbeitern aus dem Energie- und Metallsektor

PME ist ein niederländischer Pensionsfonds mit einem Vermögen von 70 Milliarden Euro. Er verwaltet die Renten von 170.000 Leistungsbeziehern aus dem Energie- und Metallsektor.

Blackrock ist ist an 30 Standorten weltweit aktiv und verwaltet rund 11,5 Billionen Dollar. Das US-Haus hat rund 21.000 Mitarbeiter.