Blieb nicht mal ein Jahr

Pimco verliert Chefvolkswirt

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Paul McCulley tritt als Managing Director und Chefökonom bei der Investmentgesellschaft Pacific Investment Management (Pimco) ab, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Damit blieb er nicht mal ein Jahr bei Pimco, nachdem er zu dem Anleihemanager zurückgekehrt war.

Nach dem Abgang von Investmentchef und Mitgründer Bill Gross hat Pimco im November 2014 ein 225 Millionen Euro schweres Belohnungsprogramm eingeführt, um Spitzentalente zu halten. So wollte das Unternehmen Mitarbeiter und Kunden beruhigen, die durch den Weggang von Gross verunsichert waren. Anleger hatten Milliarden Dollar aus den Fonds der Gesellschaft abgezogen, seit Gross im September bei Pimco abgetreten und bei Janus Capital Group an Bord gegangen war.

Mit Saumil Parikh verließ im Januar dennoch ein Top-Manager das Unternehmen. Er war für den Pimco Unconstrained Bond Fund (WKN: A0YELX) verantwortlich. Vor Gross verabschiedete sich bereits Mohamed El-Erian, Geschäftsführer und Co-Investmentchef, Anfang 2014 aus dem Unternehmen.

McCulley erklärte nun in einer Mitteilung, dass seine „Mission” bei Pimco „erfüllt” sei. Er wird das Unternehmen zum Ende des Monats verlassen. Im Mai 2014 war er auf Geheiß von Gross wieder zu Pimco zurückgekehrt – bereits zum dritten Mal. Neben Pimco war McCulley unter anderem für UBS tätig.

Schon am 11. Februar wurde bekannt, dass Pimco Joachim Fels als Managing Director und Chefökonom einstellt. Er berichtet direkt an Investmentchef Daniel Ivascyn. Es war fraglich was deshalb mit dem Gross-Vertrauten McCulley geschieht.

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