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Zu Hause mit Freunden: Der Wohn-Riester wurde 2008 ins Leben gerufen um den Kauf von Wohneigentum zu fördern. | © Pexels

BMAS-Statistik zur Altersvorsorge

Wohn-Riester legt massiv zu

Bis Ende 2007 konnten Riester-Sparer nur zwischen Fondssparplänen, Banksparplänen und klassischen oder fondsgebundenen Rentenversicherungen wählen. 2008 rief die Bundesregierung Wohn-Riester, auch Eigenheimrente genannt, als fünfte mögliche Vertragsart ins Leben. Damit sollte der Kauf beziehungsweise der barrierefreie Umbau von selbstgenutzten Häusern und Wohnungen gefördert werden.

Bei der Bevölkerung scheint die neue Spar-Form gut angekommen zu sein. Wurden 2008 gerade einmal 22 Wohn-Riester-Verträge abgeschlossen, stieg deren Anzahl zehn Jahre später auf 1.810. Das zeigt die Statistik des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS).

Damit überholt Wohn-Riester die Riester-Banksparpläne, deren Anzahl in den vergangenen zehn Jahren lediglich von 554 auf 676 stieg.

Auch die Zahl der Versicherungs-Riester-Verträge nahm laut BMAS nur leicht von 9.285 im Jahr 2008 auf nunmehr 10.819 zu. Etwas besser entwickelte sich der Fonds-Riester: Hier stieg die Anzahl der Verträge in zehn Jahren um das fast 1,4-fache von 2.386 auf nunmehr 3.288. 

Anmerkung: Bei den ausgewiesenen Riester-Verträgen handelt es sich um den Bestand (bereinigt um stornierte Verträge) zum Ende des jeweiligen Berichtszeitraums. Der Anteil der ruhend gestellten Riester-Verträge (aktuell keine Beitragsleistungen in der Ansparphase) wird auf gut ein Fünftel geschätzt.

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