Quelle: Photcase

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Börsen Hamburg und Hannover: Offene Immobilienfonds waren 2011 der Renner

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Mit 28 Milliarden Euro (Stand: 28.Dezember 2011) blieben die Umsätze der Börsen Hamburg und Hannover auf dem Vorjahresniveau. Besonders häufig wechselten dabei nach Angaben der Börsen Anteile an den sieben offenen Immobilienfonds, für die die Kapitalanlagegesellschaften die Rücknahme ausgesetzt hatten, den Besitzer. Mit dieser Anlageklasse setzten die Börsen Hamburg und Hannover 844,9 Millionen Euro um.

Besonders häufig ge- und verkauft wurde dabei der Credit-Suisse-Fonds CS Euroreal (12.491 Trades mit Umsätzen von insgesamt 299,8 Millionen Euro). Es folgten der SEB Immoinvest (11.590 Trades, Umsatz: 179,9 Millionen Euro) und der Axa Immoselect (4.487 Trades, Umsatz: 92,6 Millionen Euro), der bis zum 20. Oktober 2014 aufgelöst werden soll.

„Den Jahreshöchststand erreichten die Umsätze mit mehr als 200 Millionen Euro im August, bevor die Stimmung an den Märkten sich allgemein verschlechterte“, so ein Börsen-Sprecher.

Insgesamt entfiel auf den Fondshandel ein Umsatz in Höhe von rund 1,6 Milliarden Euro.

Der Handelsumsatz an der Fondsbörse Deutschland, einer Handelsplattform der Börsen Hamburg und Hannover für geschlossene Fonds, beläuft sich für das Jahr 2011 auf rund 145 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es noch 162,5 Millionen Euro. Rund 70 Prozent aller Transaktionen wurden dabei von privaten Käufern getätigt. Auch beim Umsatz haben Privatanleger aufgeholt: Sie setzten 2011 genauso viel Geld um wie professionelle Investoren.

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