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Robert Halver zu Corona: Wie wir den Totalschaden verhindern

Robert Halver zu Corona

Wie wir den Totalschaden verhindern

Das Corona-Virus wütet weiter. Wenn ein Weltwirtschaftswachstums 2020 von nur noch 1,5 Prozent für möglich gehalten wird, werden Europa als wachstumsschwächste Region und Deutschland als Exportnation mit Standortdefiziten den Knüppel des Abschwungs besonders heftig spüren. Wenn aber eine Rezession schon nicht zu verhindern ist, muss alles dafür getan werden, dass aus einer Konjunkturbeule kein -totalschaden wird.

Die Notenbanken werden ihren Teil zur Krisenvorbeugung beitragen

Die internationale Geldpolitik wird ein virales Überschwappen in eine neue Finanz- und Bankenkrise unbedingt verhindern (müssen). Auch wird es zu Stützungsaktionen der Aktienmärkte kommen. Denn massiv fallende Aktien trüben nicht nur das Gemüt der Anleger. Über die Macht der Crash-Bilder wird ebenso die Kaufbereitschaft der Konsumenten abgewürgt, interessanterweise selbst dann, wenn sie über gar keine Aktien verfügen.

Von weiteren Zinssenkungen sollte die EZB aber von nun an bis in Ewigkeit die Finger lassen, insbesondere von noch negativeren Einlagezinsen. Erstens würde sie ansonsten das zinsseitige Brot- und Buttergeschäft der Banken endgültig zu einer Nulldiät machen, die sogar zu ihrem Hungertod führen kann. Und zweitens, was nutzt das viele, mindestens kostenlose Geld, wenn es nicht seinen Weg in die Konjunktur findet? Autos, Möbel, Fernseher oder Kühlschränke kann die EZB nicht aufkaufen. Hier versagt die Allmacht der EZB.

Hier ist jetzt die andere Seite gefragt, die Finanz- und Wirtschaftspolitik.
Der liebe Gott hat soziale Kompetenz nicht an alle Politiker verschenkt
Natürlich muss man das Virus ernst nehmen. Im Vergleich zu China haben Europa und Deutschland den Höhepunkt der Epidemie mit all seinen Folgen noch nicht erreicht, geschweige denn hinter sich. Jedoch ist die Angst vor dem Corona-Virus gefährlicher als das Virus selbst.

Es droht Panik, im schlimmsten Fall eine Massenpsychose. Politische Klasse zeigt sich grundsätzlich in Krisen. Und dafür bietet sich jetzt eine gute Gelegenheit.

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