in RisikomanagementLesedauer: 8 Minuten

Bond-Experte Alexander Posthoff Die Schwächen der Anleihen-ETFs

Büroturm der EZB in Frankfur
Büroturm der EZB in Frankfurt | Foto: Imago Images / Christian Offenberg

Exchange Traded Funds (ETF) erfreuen sich bereits seit vielen Jahren einer zunehmenden Beliebtheit bei Anlegern. Inzwischen steht ihnen eine sehr breite Produktpalette zur Auswahl und ermöglicht den Zugang nicht nur zu großen Indizes, sondern auch zu zahlreichen Nischenmärkten. Auf den ersten Blick scheinen ETF den Anlegern sorgenfreies und kostengünstiges Investieren zu ermöglichen, aber zumindest bei Anleihen-Investments sind aktive Investmentfonds oft die bessere Wahl. Bei genauerer Betrachtung haben ETF nämlich ungünstigere Eigenschaften.

Eingeschränkte Asset Allocation

In schmerzlicher Erinnerung dürfte vielen ETF-Anlegern noch das Jahr 2022 sein: Während aktiv verwaltete Anleihenfonds durch eine geschickte Steuerung der Anleihenlaufzeiten und Absicherung gegen steigende Zinsen die Verluste teilweise deutlich reduzieren konnten, rutschten Anleihen-ETF tief ins Minus. Erst während der anschließenden Kurserholung infolge wieder sinkender Zinsen ab Oktober 2023 konnten sie langsam aus der Verlustzone zurückkehren. Anleger, die in der Zwischenzeit einen Teil ihres in Anleihen-ETF investierten Geldes brauchten, mussten die Verluste realisieren. Einige taten dies auch, weil sie die hohe Volatilität nicht aushielten.

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