Boom, Boom, Büro Diese Standorte sind bei Gewerbeimmobilien-Investoren besonders beliebt

Bankenviertel in Frankfurt. Unter den Lieblingsstandorten für Investoren in Gewerbeimmobilien sticht die hessische Finanzmetropole besonders hervor.  | © Getty Images

Bankenviertel in Frankfurt. Unter den Lieblingsstandorten für Investoren in Gewerbeimmobilien sticht die hessische Finanzmetropole besonders hervor. Foto: Getty Images

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500 Millionen Euro hat der Immobilien-Investor Aroundtown Property für den Kauf des Frankfurter Behördenzentrums an einen Immobilienfonds der Kapitalverwaltungsgesellschaft Wealthcap überwiesen.

Es sind solche großvolumigen Transaktionen, die das Geschehen auf dem Markt für Gewerbeimmobilien in den vergangenen Monaten prägten, so die Analysten von Catella Research. Während das gesamte Transaktionsvolumen Deutschlands bei knapp über 25 Milliarden Euro in den vergangenen zwölf Monaten verharrte, stieg das Volumen in den Top-7-Städten um knapp 30 Prozent auf rund 15 Milliarden Euro. Unter den Top-Standorten stechen insbesondere Frankfurt (3,4 Milliarden Euro), München (3,2 Milliarden) und Berlin (3,1 Milliarden) hervor.

Innerhalb der Gewerbeimmobilien bleibt das Segment Büro mit großem Abstand das beliebteste (44 Prozent). Darauf folgen Einzelhandels-, Logistik- und Hotel-Objekte. Unter Letzteren werden Logistikimmobilien zunehmend beliebter. Ein noch besseres Abschneiden verhindert laut der Catella-Analysten nur das Ausbleiben großvolumiger Portfolioverkäufe.

Für Investoren unschön: Die durchschnittliche Spitzenrendite sinkt weiterhin an allen Top-7-Standorten. Neu an die Spitze mit einer Rendite von lediglich 2,90 Prozent schiebt sich Berlin, das damit München (2,95 Prozent) überholt. Den stärksten Renditerückgang verzeichnete jedoch Düsseldorf. Dort fiel die Spitzenrendite um 40 Basispunkte auf 3,30 Prozent. Entsprechend fällt auch der Ausblick der Catella-Analysten aus. Sie gehen von einem weiteren Rückgang der durchschnittlichen Spitzenrenditen aus.

                                   Quelle: Catella Research 2018