Branchenumfrage Jeder vierte Vermittler arbeitet ohne Makler-Software

Notizen statt Computer: „Die Digitalisierung hält nur sehr langsam Einzug in die Maklerbüros“, lautet das Fazit der Autoren der Studie „Asscompact Trends II/2019“. | © rawpixel.com

Notizen statt Computer: „Die Digitalisierung hält nur sehr langsam Einzug in die Maklerbüros“, lautet das Fazit der Autoren der Studie „Asscompact Trends II/2019“. Foto: rawpixel.com

„Die Digitalisierung hält nur sehr langsam Einzug in die Maklerbüros“, lautet das Fazit der Autoren der Studie „Asscompact Trends II/2019“. Demnach nutzen nur 72 Prozent der unabhängigen Vermittler ein sogenanntes Maklerverwaltungsprogramm (MVP). Und von ihnen haben gerade einmal 53 Prozent eine kostenpflichtige Lizenz. 39 Prozent nutzen daneben ein kostenfreies MVP über einen Maklerpool oder -verbund und 10 Prozent über einen Versicherer. 

Top-Anbieter aus Vermittlersicht

Quelle: AssCompact TRENDS II/2019

Bei der Auswahl eines MVPs setzen Vermittler insbesondere auf Bedienerfreundlichkeit und Funktionalität. Die „Unabhängigkeit“ des Programms beziehungsweise des Anbieters wird als drittes Auswahlkriterium angegeben. Wenn es um den Wechsel zu einer anderen Software geht, geben 45 Prozent der Umfrageteilnehmer an, bereits einmal das System gewechselt zu haben. Davon haben 30 Prozent ihr MVP bereits mindestens zweimal ausgetauscht.

Neben solchen Sonderthemen und der sogenannten Vertriebsstimmung untersuchen die quartalsweise erscheinenden Studien der Reihe „Asscompact Trends“ regelmäßig auch die Favoriten der unabhängigen Vermittler in bis zu 39 Produktlinien. Die links abgebildete Tabelle benennt die jeweils drei beliebtesten Produktgeber in fünf beispielhaft ausgewählten Geschäftsfeldern deutscher Finanzanlagen- und Versicherungsvermittler im zweiten Quartal 2019.