Die Bremer Landesbank ist nach eigenen Angaben deutschlandweit führend bei der Finanzierung von Onshore-Projekten. Foto: obs/Bremer Landesbank/Shutterstock/Martin D. Vonka

Die Bremer Landesbank ist nach eigenen Angaben deutschlandweit führend bei der Finanzierung von Onshore-Projekten. Foto: obs/Bremer Landesbank/Shutterstock/Martin D. Vonka

Bremer Landesbank

„Ausbaupfad für Windenergie an Land beibehalten!“

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Am 13. und 14. Januar finden wichtige Bund-Länder-Abstimmungen zur künftigen Ausgestaltung des gesetzlichen Rahmens für den Ausbau der Erneuerbaren Energien statt. Ab 2017 soll die bisherige Förderung auf ein Ausschreibungsmodell umgestellt werden. Darüber erfolgt auch die Mengensteuerung des künftigen Ausbaus.

Die Bremer Landesbank plädiert stattdessen für eine Beibehaltung der 2014 zwischen Bund und Ländern vereinbarten Ausbauplanung von 2.500 Megawatt zuzüglich der Nennleistung abgebauter Altanlagen entsprechend dem bisher in Paragraf 3 Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) verankerten Ausbaukorridor.

„Breite Akteursstruktur und –vielzahl“

Die Bank vertritt diese Position insbesondere auch unter dem Aspekt des Erhalts einer aus vielerlei Gründen wichtigen breiten Akteursstruktur und Akteursvielzahl in der Windenergiebranche.

Brisant ist dieser Punkt auch deshalb, weil das Bundeswirtschaftsministerium bisher keine Bereitschaft erkennen lässt, eine im Einklang mit den EU Energie- und Umwelt-Beihilfeleitlinien zulässige Ausnahmeregelung für kleinere Branchenteilnehmer zuzulassen.

Nach Auffassung der Bank sollten die Rahmenbedingungen weiter so gesetzt werden, dass ein Ausbau der Erneuerbaren Energien den Zielsetzungen der Klimakonferenz von Paris Rechnung trägt und der Ausstoß von CO2 in der Energiewirtschaft deutlich reduziert wird.

Deutschland verfehlt seine CO2-Ziele

Bereits jetzt ist klar, dass Deutschland das selbst gesteckte Ziel einer Reduzierung des CO2-Ausstoßes bis 2020 um 40 Prozent gegenüber 1990 deutlich verfehlen wird. 2015 ist ersten Berechnungen zufolge mit CO2-Emmissionen von 925 Millionen Tonnen keine Verbesserung des 2014 erreichten Reduktionswertes von 26 Prozent eingetreten.

Um den Erfolg der Energiewende zu verstetigen, ist unbedingt eine Verknüpfung der inzwischen zu knapp einem Drittel regenerativ erfolgenden Stromerzeugung mit den Energiesektoren Wärme und Mobilität erforderlich.

Eine deutliche Reduzierung der Ausbauleistung der Windenergie an Land würde diesem Ziel nicht entsprechen - deshalb engagiert sich die Bremer Landesbank für eine Beibehaltung des Ausbaupfads.

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