Ein dumpfer Knall, Wasser spritzt meterhoch: In der Nacht vom 10. auf den 11. September 2024 stürzt in Dresden ein knapp 100 Meter langes Teilstück der Carolabrücke in die Elbe. Nur wenige Minuten zuvor fährt noch eine Straßenbahn über den Brückenabschnitt. Es grenzt fast an ein Wunder, dass niemand zu Schaden kommt. „Wir wissen, dass seit vielen Jahren viel zu wenig in die Instandhaltung investiert wird. Es ist das krasseste Signal, dass wir endlich ein Umdenken brauchen“, so Steffen Marx, Professor am Institut für Massivbau an der TU Dresden, in der ARD.