Brutto, netto, Ausnahmen

Das sind die Streitpunkte bei der Finanztransaktionssteuer

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Die Minister aus Deutschland, Frankreich, Belgien, Griechenland, Österreich, Portugal, Slowenien, Italien, Spanien, Estland und der Slowakei werden am Montagabend zusammenkommen und den Stand der Beratungen bewerten, berichtet die Börsen-Zeitung. Dem Blatt liegt nach eigenen Angaben das Arbeitspapier für das Treffen vor. Daraus ergeben sich mindestens fünf Punkte, die bislang noch nicht geklärt sind:

1. Anwendungsbereich der Finanztransaktionssteuer (Residenz- versus Emittentenprinzip).

2. Welcher Sachverhalt wird besteuert: der Eigentumsübergang (nach Abwicklung) oder das Handelsgeschäft (brutto)?

3. Soll jedes Handelsgeschäft besteuert werden - oder jede Transaktion nur einmal, auch wenn zu ihrem Zweck mehrere Geschäfte erfolgen?

4. Werden Market Making sowie Pensionsgeschäfte wie Repos und Reverse Repos aus der Besteuerung ausgenommen?

5. Worauf soll sich die Steuer auf Termingeschäfte beziehen soll - auf Optionsprämie, Marktpreis oder Nominal?

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