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BU-Frage der Woche: Wie versichert man Frauen gegen Berufsunfähigkeit?

Wie versichert man eigentlich Frauen gegen Berufsunfähigkeit?

Um die Fragestellung gleich ein wenig zu entschärfen, diese BU-Empfehlung ist durch ein akustisches Missverständnis entstanden was deutlich macht, wie wichtig die Kommunikation von unterschiedlichen Marktteilnehmern untereinander ist.

Im Jahre 2005 bin ich während der Mittagspause eines BU-Workshops in Leipzig  von einer Versicherungsmaklerin gefragt worden, wie man eigentlich Frauen gegen Berufsunfähigkeit versichert. Da ich die Frage so pauschal nicht beantworten wollte, habe ich nachgefragt und es stellte sich heraus, dass wegen des Umgebungslärms die Frage nicht „wie“ sondern „wann“ versichert man Frauen gegen Berufsunfähigkeit  lautete.

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich auch diese Frage nicht beantworten konnte. Die Maklerin wollte mir mit der Frage deutlich machen, dass die BU-Beratung von Frauen sehr früh in der Ausbildung und in darauf folgenden Jahren stattfinden muss. Sonst besteht die Gefahr, dass durch die Gründung einer Familie die Absicherung des Berufs immer weiter in den Hintergrund gerät. Als Hausfrau und   Mutter werden dann in der Regel die Kinder und bestenfalls bei ausreichenden finanziellen Mitteln noch der berufstätige Ehemann versichert.

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Ist die Wichtigkeit einer frühen Absicherung bei Frauen erst einmal erkannt, stellt sich schnell die Frage, ob es bei der Vielschichtigkeit der BU-Versicherungen besonders geeignete Einsteiger-Tarife mit Überbrückungs-Optionen gibt. Ich möchte an dieser Stelle nur betonen, dass ich nur durch den Hinweis der Maklerin dieser Frage nachgegangen bin, und dann feststellen konnte, dass einige Produktanbieter die Zielgruppe der Frauen auch im Bereich der Berufsunfähigkeit erkannt haben und dies etwa in Form von günstigen Berufsgruppeneinteilungen und Lebensphasenmodellen umsetzen.

Auf welche Punkte es bei der BU-Beratung für Frauen sonst noch ankommt und wie andere BU-Empfehlungen entstanden sind, erfahren Sie im BU-Webinar mit Holger Timmermann am 22. September 2010 von 9.30 bis 10.15 h. Zur Onlineanmeldung geht’s hier.

Holger Timmermann hat mit dem gesellschaftsunabhängigen HT-Maklerservice bereits vor mehr als 10 Jahren begonnen, Versicherungen beim Produktmanagement in den Bereichen BU und der privaten Altersversorgung zu beraten. In seine BU-Analysesoftware fließen die Antworten von 38 BU-Versicherern zu 60 Berater- und Endkunden-relevanten BU-Fragen. Die so erhaltenen Ergebnisse münden in BU-Empfehlungen in 23 Kategorien beziehungsweise Zielgruppen.

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